Neuigkeiten aus dem Institut 2026

Die Entdeckung, dass abgelegene Mittelmeerinseln bereits vor der Entwicklung der Landwirtschaft besiedelt wurden, hat die bisherigen Vorstellungen von den maritimen Fähigkeiten der letzten Jäger und Sammler Europas grundlegend verändert. Neue Befunde aus Malta zeigen, dass diese Gruppen über mindestens ein Jahrtausend hinweg wiederholt Seereisen von mindestens 100 Kilometern Länge unternahmen, vermutlich zwischen Sizilien und Malta.

Eine aktuelle Studie trägt zur Klärung einer der langjährigsten archäologischen Debatten Südamerikas zur Rolle von Mais in vorkolonialen Gesellschaften bei. Die Ergebnisse zeigen, dass große Dörfer in Zentralbrasilien durch den Maisanbau in Mischkulturen versorgt wurden, während benachbarte Gesellschaften unterschiedliche Strategien der Nahrungsmittelproduktion verfolgten.

Die Otto-Hahn-Medaille wird für herausragende Leistungen junger Wissenschaftler:innen  verliehen.

Eine aktuelle Studie betont die Notwendigkeit, die Forschung zur Einzigartigkeit von Städten mit der Analyse ihrer Gemeinsamkeiten zu verknüpfen.

Intensivierung der Pflanzennutzung in den Regenwäldern Sri Lankas im Pleistozän vor der Landwirtschaft

Eine neue Studie zeigt, dass Malaria in den letzten 74.000 Jahren die Lebensräume früher Menschen in Afrika prägte.  Sie führte zur Aufspaltung von Populationen und beeinflusste Muster des Austauschs deutlich früher als bisher bekannt.

Prof. Jürgen Renn ist Mitautor eines kürzlich veröffentlichten Positionspapiers, das geologischen Wasserstoff als potenzielle Ressource für den Übergang zu einem klimaneutralen Energiesystem behandelt. Die Veröffentlichung erfolgt im Rahmen der digitalen Berlin Energy Days.

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