High Performance Computing

High-Performance Computing (HPC) bildet eine zentrale Grundlage der daten-, modell- und simulationsgestützten Forschung: Bei vielen Fragen im Zusammenhang mit der komplexen, sich gemeinsam entwickelnden Dynamik der Mensch-Erde-Systemforschung bis hin zur Klimawissenschaft hängt der wissenschaftliche Fortschritt wesentlich vom Zugang zu zuverlässigen und aktuellen HPC-Ressourcen ab. Gleichzeitig unterliegt die HPC-Landschaft einem schnellen Wandel, wobei sich Hardware-Architekturen, Software-Ökosysteme sowie Best-Practices für Leistung und Reproduzierbarkeit kontinuierlich weiterentwickeln.

Die HPC-Core Unit am Max-Planck-Institut für Geoanthropologie (MPI-GEA) ist eine spezialisierte Einrichtung, die gezielte HPC-Unterstützung für die wissenschaftlichen Anforderungen der Forschenden bereitstellt. Zu den Dienstleistungen der Kerneinheit gehören:

  • Betrieb des institutseigenen Clusters GEANY in Kooperation mit der Max Planck Computing and Data Facility (MPCDF)
  • Softwareentwicklung mit Schwerpunkt auf HPC-Umgebungen
  • Schulungen und Workshops für Forschende, „Concierge”-Service für HPC-bezogene Aufgaben
  • Individuelle Beratung für Forschende, die HPC-Ressourcen nutzen möchten
  • Vernetzung mit weiteren HPC-Einrichtungen
  • Enge Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und Einrichtungen des Instituts, um Datenflüsse zu optimieren und FAIR-Forschung zu ermöglichen

Institutseigenes Cluster GEANY

Die HPC-Core Unit betreibt das institutseigene Cluster GEANY. Seit Januar 2026 stellt GEANY den Forschenden des Instituts folgende Ressourcen zur Verfügung:

  • Insgesamt 79 Knoten
  • 19.584 logische CPUs
  • 62 TB RAM
  • 4,7 PB GPFS-basierter Speicher
  • 20 NVIDIA-GPUs/Beschleuniger (16x NVIDIA L40S, 4x NVIDIA H100 SXM)
  • 200 GB/s Mellanox Technologies InfiniBand-Fabric für die Verbindung der Knoten

GEANY bietet Forschenden einen modernen Software-Stack für HPC-basierte Forschung und Queuing-/Ressourcenmanagement auf Basis von Slurm.

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