Neuigkeiten aus dem Institut 2026

Silhouetten von Gesichtern über einer Karte Afrikas mit Mückenmuster.

Eine neue Studie zeigt, dass Malaria in den letzten 74.000 Jahren die Lebensräume früher Menschen in Afrika prägte.  Sie führte zur Aufspaltung von Populationen und beeinflusste Muster des Austauschs deutlich früher als bisher bekannt. mehr

Eine große Gruppe vor einem historischen Backsteingebäude mit einem Uhrenturm.

Die Generalversammlung des Tipping Points Modelling Intercomparison Project (TIPMIP) fand an der Universität Tokio statt und wurde vom TIPMIP-Team sowie lokalen Forschungspartnern organisiert. mehr

Forschende in Winterkleidung arbeiten bei Sonnenuntergang in einer verschneiten Landschaft an ihren Geräten.

Prof. Ricarda Winkelmann und Lena Nicola vom Max-Planck-Institut für Geoanthropologie (MPI-GEA) haben in Zusammenarbeit mit der Monash University (SAEF), Australien, eine erfolgreiche Feldsaison in Dronning Maud Land, Antarktis, abgeschlossen. mehr

Person in weißem Laborkittel in einer Laborumgebung.

Die Arbeitsgruppe „Chemie für das Kulturerbe“ der European Chemical Society (WP ChemCH) gibt bekannt, dass Dr. Barbara Huber mit dem „Chemistry for Cultural Heritage Early-Stage Scientist Award“ 2026 ausgezeichnet wurde. mehr

Das Cover von „24 Hours in Shōgun's Japan“ zeigt Illustrationen von Samurai und Alltagsszenen im historischen Japan.

Das Buch des Forschers Mark Hudson verwendet archäologische und historische Quellen, um das Alltagsleben im Japan des 17. Jahrhunderts zu beschreiben, insbesondere zur Zeit des ersten Kontakts mit europäischen Händlern und Missionaren. mehr

Balkendiagramm mit Meeresspiegelpotenzial und globalen Temperaturänderungen.

Der antarktische Eisschild verhält sich nicht wie ein einzelnes Kippelement, sondern als Verbund mehrerer miteinander wechselwirkender Eisbecken mit unterschiedlichen kritischen Schwellenwerten. Das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Max-Planck-Instituts für Geoanthropologie (MPI-GEA). Beim derzeitigen Stand der globalen Erwärmung könnten rund 40 Prozent des Eises in der Westantarktis langfristig unumkehrbar verloren sein. Zugleich könnten Teile der Ostantarktis bei moderaten Erwärmungsniveaus von 2 bis 3 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau kritische Schwellen überschreiten und damit erheblich zum langfristigen globalen Meeresspiegelanstieg beitragen. mehr

Jürgen Renn im Interview in der neuen Folge des Podcasts „Der Rest ist Geschichte“

Artensterben gibt es, seit es Arten gibt. Doch seit der Mensch die Erde dominiert, hat es sich rasant beschleunigt. Einst hat ein Asteroid die Dinosaurier ausgelöscht – heute „sind wir der Asteroid“, sagen Forschende. mehr

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