Eine neue internationale Studie belegt, dass mittelalterliche Gemeinschaften im Bodenseeraum die Biodiversität aktiv erhöhten. Anhand fossiler Pollen, archäobotanischer Funde und historischer Aufzeichnungen dokumentierten die Forschenden einen kontinuierlichen Anstieg der Pflanzenvielfalt, der um das Jahr 1000 seinen Höhepunkt erreichte. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass menschliche Aktivitäten die Biodiversität fördern und zugleich die Nahrungsmittelproduktion sichern können. Diese Erkenntnis ist relevant für moderne Nachhaltigkeitsstrategien im Anthropozän
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