Das Institut in den Medien - 2025

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Artikel und Interviews aus den Medien in unterschiedlichen Formaten. Sämtliche Rechte liegen bei den Urhebern.

November

Um 1.000 nach Christus hat die Pflanzenvielfalt einen Höhepunkt erreicht 

Artikel von Archaeologie Online zür Studie „Cultural innovation can increase and maintain biodiversity: A case study from medieval Europe” mehr
Artikel von phys.org zür Studie „Cultural innovation can increase and maintain biodiversity: A case study from medieval Europe“ mehr

Oktober

Die einen fressen alles, die anderen sind hochspezialisiert. Wie die Lebens- und Ernährungsweisen von Säugetieren deren Überlebenschancen beeinflussen, zeigt eine neue Studie von Max-Planck-Forschern. Darin analysierten sie fossile Zähne und zogen Rückschlüsse auf die Anpassungsfähigkeit der Arten gegenüber klimatischen Veränderungen.

Artikel von Labor Praxis zür Studie „Faunal persistence and ecological flexibility in Pleistocene Southeast Asia revealed through multi-isotope analysis“ mehr
Eine neue Studie hat eine einfache Idee anhand von eindeutigen Beweisen aus alten Zähnen überprüft. Über 141 fossile Zähne aus Vietnam und Laos, die etwa 150.000 bis 13.000 Jahre alt sind, zeigen, dass Säugetiere mit flexibler Ernährung und Lebensräumen dazu neigten, auch bei Klimaschwankungen zu überleben.

Artikel von earth.com über die Studie „Faunal persistence and ecological flexibility in Pleistocene Southeast Asia revealed through multi-isotope analysis”  mehr

September

Das kann gelingen, wenn wir alte Fehler vermeiden. Ein Gastbeitrag in DIE ZEIT von Aljoscha Burchardt und Jochen Büttner. 

Aljoscha Burchardt forscht am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und ist  Co-Host des ARD-Podcasts "KI – und jetzt?"Jochen Büttner forscht  am Max-Planck-Institut  für Geoanthropologie und entwickelt dort auch KI-Anwendungen mehr

August

Im Fruchtbaren Halbmond entstand der Ackerbau. Doch Funde aus einer Höhle in Usbekistan zeigen, dass auch in Zentralasien Vorformen der Landwirtschaft aufgekommen waren – und liefern die frühesten Nachweise für das Nutzen wilder Äpfel und Pistazien.

Artikel in Spektrum.de zür Studie „9,000-year-old barley consumption from hill flank of Central Asia“ mehr
Neue Beweise für Ackerbau weit außerhalb des Fruchtbaren Halbmonds entdeckt.

Artikel in Popular Science über die Studie „9,000-year-old barley consumption from hill flank of Central Asia” mehr

Juni

Von Afrika nach Amerika

19. Juni 2025
Neuigkeiten über die Ausbreitung des Homo sapiens über die Erde: Sein Siegeszug bereitete sich schon in Afrika vor – und nach Nordamerika kam er tatsächlich viel früher als lange gedacht.

Artikel in der Frankfurter Allgemeine Zeitung über die Studie „Major expansion in the human niche preceded out of Africa dispersal” mehr
Artikel in der Associated Press über die Studie „Major expansion in the human niche preceded out of Africa dispersal”“ mehr
Es begann mit einem einzigen Tongefäß, das in einer alten Siedlung im Nordwesten Saudi-Arabiens gefunden wurde und geringe Rückstände enthielt – ein Hinweis auf eine Pflanze, die medizinische oder sensorische Geheimnisse offenbaren könnte.

Artikel von earth.com über die Studie „Metabolic profiling reveals first evidence of fumigating drug plant Peganum harmala in Iron Age Arabia” mehr

Mai

Schon seit Jahrtausenden nutzen Menschen Pflanzen mit medizinischer und psychoaktiver Wirkung. In Saudi-Arabien haben Archäologen nun den weltweit ältesten Nachweis für die Nutzung der Steppenraute (Peganum harmala) als Rauchmittel entdeckt...

Artikel aus BILD DER WISSENSCHAFT über die Studie „Metabolic profiling reveals first evidence of fumigating drug plant Peganum harmala in Iron Age Arabia”
  mehr
Die Domestizierung – der Prozess, durch den Menschen Pflanzen und Tiere so verändert haben, dass sie ihren Bedürfnissen besser dienen – gilt seit langem als Grundpfeiler der menschlichen Zivilisation. Jüngste Forschungsergebnisse stellen jedoch traditionelle Ansichten infrage und veranlassen Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen dazu, neu zu überdenken, wie und warum es zur Domestizierung kam...

Artikel aus dem Antiquity Archive zur Studie „Seeking consensus on the domestication concept” mehr
Eine neue Sonderausgabe der Proceedings of the Royal Society B geht einen mutigen Schritt zur Neudefinition des am meistdiskutierten Konzept der Biologie und Sozialwissenschaften: Domestizierung.

Artikel von archaeologie42.com zur Studie „Seeking consensus on the domestication concept“ mehr

April

Artikel von archaeologie42.com über die Studie „Unbalanced social-ecological acceleration led to state formation failure in early medieval Poland"“ mehr
Artikel von scienmag.com über die Studie “Unbalanced social-ecological acceleration led to state formation failure in early medieval Poland” mehr
 Schon mehr als 1.000 Jahre, bevor die ersten sesshaften Bauern Malta erreichten, wagten sich Jäger und Sammler über das offene Meer – und "besiedelten" die Insel. Mit einfachen Booten müssen sie mehr als 100 Kilometer zurückgelegt haben.

Artikel aus mdr WISSEN zur Studie „Hunter-gatherer sea voyages extended to remotest Mediterranean islands” mehr
Neue Entdeckungen auf Malta zeigen, dass Menschen bereits vor dem Aufkommen der Landwirtschaft abgelegene Inseln besiedelten.

Artikel aus dem Wissenschaftsmagazin Science über die Studie „Hunter-gatherer sea voyages extended to remotest Mediterranean islands” mehr
Im Interview mit Expresso vom 8. April 2025 beschreibt Prof. Jürgen Renn, Direktor des Max-Planck-Instituts für Geoanthropologie, die alarmierenden Veränderungen von Klima, Ozeanen und Biodiversität: „Wir stehen vor einer beispiellosen Situation in der Menschheitsgeschichte.“ Bei der Veranstaltung „SOS Ocean“ am 30. März in Paris forderte Renn mehr Mut von der Wissenschaft und erinnerte daran, dass der Schutz der Ozeane bereits vor 50 Jahren hätte beginnen müssen. Im Interview spricht er über verpasste Chancen, den notwendigen radikalen Wandel und warum jetzt keine Zeit mehr zu verlieren ist. Renn betont, dass Wissenschaft und Politik koordiniert handeln müssen, um Umweltkrisen zu bewältigen.
     
Die Vorbereitungskonferenz „SOS Ocean“, die politische Entscheidungstragende, Forschende und Aktivist:innen zusammenbringt, unterstreicht die Dringlichkeit von Maßnahmen im Hinblick auf die bevorstehende 3. Weltozeankonferenz der Vereinten Nationen (UNOC-3), die vom 9.-13. Juni 2025 in Nizza stattfinden wird. Dort sollen konkrete Lösungen zur Rettung der Ozeane und zum Schutz der Biodiversität präsentiert werden.
     
Interview (in portugiesischer Sprache) mit Jürgen Renn. Text von Carla Tomás. Ursprünglich veröffentlicht in Expresso am 8.04.2025. mehr
Die seit jeher und kulturübergreifend bestehende Ungleichheit in städtischen Räumen wirft eine wichtige Frage auf: Ist städtische Ungleichheit ein zufälliges Phänomen oder ein unvermeidlicher Bestandteil der Funktionsweise von Städten?

Artikel aus Architecture and Design über die Studie „Parallel scaling of elite wealth in ancient Roman and modern cities with implications for understanding urban inequality”  mehr

März

Es gibt keinen Ort, an dem mehr Menschen zusammenkommen als in Städten. Gleichzeitig gibt es keinen anderen Ort, an dem gesellschaftliche Unterschiede so deutlich werden. Wieso ausgerechnet in Städten eine so enorme Kluft entsteht, zeigen Forscher der Max-Planck-Gesellschaft.

Artikel aus der Epoch Times über die Studie “Parallel scaling of elite wealth in ancient Roman and modern cities with implications for understanding urban inequality” mehr

Februar

Erfahren Sie, wie eine Ausgrabung in Westafrika zeigt, dass frühe Menschen gleichzeitig in mehreren Ökosystemen lebten, was unser Verständnis der Menschheitsgeschichte in Frage stellt.

Artikel aus dem Discover Magazine über die Studie „Humans in Africa’s wet tropical forests 150 thousand years ago” mehr
Giftige Pflanzen, Schlangen und Raubtiere - im Regenwald lauern unzählige Gefahren. Trotzdem erschloss der Mensch ihn als Lebensraum. Und das viel früher als bisher angenommen, so die Ergebnisse einer neuen Studie.

Artikel in der Tagesschau zur Studie „Humans in Africa’s wet tropical forests 150 thousand years ago”  mehr
Die Entdeckung steht im Widerspruch zu der traditionellen Vorstellung, dass sich der Mensch in den Savannen Ostafrikas entwickelt hat.

Artikel in der New York Times zur Studie „Humans in Africa’s wet tropical forests 150 thousand years ago“ mehr

Januar

Der Ogallala-Grundwasserleiter, der Teile des westlichen Kansas versorgt, ist rapide zurückgegangen, und einige Landwirte sehen die Lösung in einem Aquädukt, das quer durch den Bundesstaat verläuft. Kritiker dieser Idee sagen jedoch, dass sie nicht praktikabel ist und von echten Lösungen für Wasserprobleme ablenkt. Interview mit Georg Schäfer in der NPR-Sendergruppe KMUW Wichita. Text auf Englisch. mehr
Artikel über die Studie “Megafauna and human influence on demography and genetic diversity of a hyperdominant tree in the Amazon Basin” von bioengineer.org  mehr

Wir essen sogar Öl

15. Januar 2025
Das Ende der Petromoderne: Kulturwissenschaftler Benjamin Steininger im GEO-Interview mehr
Interview mit Patrick Roberts in Tagesspiegel. Erstmals veröffentlicht am 5. Januar 2025. mehr
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