In einer neuen Studie unter der Leitung von Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der TIDE-Forschungsgruppe am MPI für Geoanthropologie hat ein internationales Team von Linguist:innen und Genetiker:innen einen bedeutenden Durchbruch in unserem Verständnis der Ursprünge des Indoeuropäischen erzielt, einer Sprachfamilie, die von fast der Hälfte der Weltbevölkerung gesprochen wird
Hybridhypothese für den Ursprung und die Verbreitung der indogermanischen Sprachen: Die Sprachfamilie begann sich vor etwa 8100 Jahren von ihrer Urheimat unmittelbar südlich des Kaukasus ausgehend zu verzweigen. Eine Migrationswelle erreichte vor etwa 7000 Jahren die pontisch-kaspische sowie die Waldsteppe, von wo ausgehend vor etwa 5000 Jahren weitere Migrationen in weitreichende Teile Europas erfolgten
Hybridhypothese für den Ursprung und die Verbreitung der indogermanischen Sprachen: Die Sprachfamilie begann sich vor etwa 8100 Jahren von ihrer Urheimat unmittelbar südlich des Kaukasus ausgehend zu verzweigen. Eine Migrationswelle erreichte vor etwa 7000 Jahren die pontisch-kaspische sowie die Waldsteppe, von wo ausgehend vor etwa 5000 Jahren weitere Migrationen in weitreichende Teile Europas erfolgten
Prof. Jürgen Renn ist Mitautor eines kürzlich veröffentlichten Positionspapiers, das geologischen Wasserstoff als potenzielle Ressource für den Übergang zu einem klimaneutralen Energiesystem behandelt. Die Veröffentlichung erfolgt im Rahmen der digitalen Berlin Energy Days.
Die Generalversammlung des Tipping Points Modelling Intercomparison Project (TIPMIP) fand an der Universität Tokio statt und wurde vom TIPMIP-Team sowie lokalen Forschungspartnern organisiert.
Prof. Ricarda Winkelmann und Lena Nicola vom Max-Planck-Institut für Geoanthropologie (MPI-GEA) haben in Zusammenarbeit mit der Monash University (SAEF), Australien, eine erfolgreiche Feldsaison in Dronning Maud Land, Antarktis, abgeschlossen.
Die Arbeitsgruppe „Chemie für das Kulturerbe“ der European Chemical Society (WP ChemCH) gibt bekannt, dass Dr. Barbara Huber mit dem „Chemistry for Cultural Heritage Early-Stage Scientist Award“ 2026 ausgezeichnet wurde.
Das Buch des Forschers Mark Hudson verwendet archäologische und historische Quellen, um das Alltagsleben im Japan des 17. Jahrhunderts zu beschreiben, insbesondere zur Zeit des ersten Kontakts mit europäischen Händlern und Missionaren.
Artensterben gibt es, seit es Arten gibt. Doch seit der Mensch die Erde dominiert, hat es sich rasant beschleunigt. Einst hat ein Asteroid die Dinosaurier ausgelöscht – heute „sind wir der Asteroid“, sagen Forschende.
Die diesjährige Liste der „Highly Cited Researchers 2025” würdigt Ricarda Winkelmann, Gründungsdirektorin des Max-Planck-Instituts für Geoanthropologie, als eine der weltweit meistzitierten Wissenschaftlerinnen.
Die von einem internationalen Forschungs-Team erzielten Ergebnisse sind nun in einer neu erschienenen Publikation veröffentlicht, die auf einen Workshop beim Seminar for Arabian Studies in Berlin zurückgeht
Forschende haben die erste ZooMS-Referenzbibliothek für Nebengelenktiere (Xenarthra) erstellt, die eine präzise Identifizierung fragmentierter tierischer Überreste in archäologischen und paläoontologischen Kontexten ermöglicht.